Inhalt des OFB Silschede

Seit dem Ende des dreißigjährigen Krieges wurden in Westfalen - wie fast überall in Deutschland - die Taufen, Trauungen und Sterbefälle in den Kirchenbüchern festgehalten; für Silschede im Kirchspiel Wengern (bis 1884) sowie in der evgl. Kirchengemeinde (seit 1884) und - für die katholischen Einwohner - bei St. Engelbert in Gevelsberg und später St. Josef in Haßlinghausen.

In der napoleonischen Zeit ca. 1811-1814 gab es auch die sog. Zivilstandsregister, die Vorläufer der späteren Standesämter. Silschede gehörte damals zur "Mairie Volmarstein".

Erst 1874 richtete das Königreich Preußen Personenstandsregister ein; seitdem werden die vorgenannten Daten von den Standesämtern geführt. Nachdem zunächst das Amt Volmarstein für die Silscheder zuständig war, genehmigte die Ober-Präsidialbehörde 1888 ein eigenes Standesamt für Silschede und Asbeck. Dessen Aufgaben gingen im Zuge der Gemeindereform 1970 auf die Stadt Gevelsberg über.

Aus den vorgenannten Quellen speist sich auch das vorliegende Ortsfamilienbuch für Silschede und Asbeck. Es macht den Versuch, die Familiengeschichten von knapp 400 Jahren darzustellen. Da durch den Bergbau viele Arbeitssuchende von außen nach Silschede zogen, und die Silscheder ihrerseits oft Partner aus den umliegenden Gemeinden Asbeck, Berge, Gevelsberg, Grundschöttel, Haßlinghausen, Volmarstein und Wetter heirateten, enthält die Datenbank auch viele Ortsfremde.

Sie können über eine Suchfunktion nach einer Familie suchen und sich zu den Mitgliedern dieser Familie Detaildaten oder auch einen Stammbaum anzeigen lassen: Vater und Mutter mit ihren Eltern und Kindern. Falls es Großeltern oder Enkel gibt, lässt sich die Linie nach beiden Seiten weiterverfolgen.

Wichtiger Hinweis: Die Anzeige ist durch den Datenschutz beschränkt: so werden nur solche Personen angezeigt, die mind. 90 Jahre alt sind und deren letzte Heirat mind. 70 Jahre zurückliegt, oder die vor 10 Jahren und früher verstorben sind!

Bis jetzt sind in der Datenbank folgende Bestände enthalten:

Zurzeit werden die Daten aus den Sterbebüchern der Kirchengemeinde erfasst. Es handelt sich um ein laufendes Projekt; ein Abschluss ist noch nicht abzusehen.