Haus Nr. - (Ev. Kirche Silschede)
Die ev. Kirche Silschede

Lage

Gemarkung: Am Handweiser
Adresse 2020: Kirchstr. 8

Beschreibung

Die dreischiffige Hallenkirche im gotischen Baustil des Historismus (Nr. 27 der Gevelsberger Baudenkmäler) wurde 1890 nach Plänen des Architekten G.A. Fischer aus Barmen erbaut und 1891 eingeweiht. Den Innenraum gestaltete ein Neheimer Maler; die Fenster H. Brandt aus Elberfeld. Der Altar war ein Geschenk des Bauunternehmers Gustav Neveling aus Hagen. Die drei Gussstahlglocken stiftete der Holzhändler Gustav Vorsteher aus Wetter. 1930 erfolgte die erste Renovierung; dabei wurde auch der alte Kohlenofen, in dessen Rauch manches Mal bei Ostwind der Pfarrer predigte, durch eine Gasheizung ersetzt. Eine zweite, wesentlich aufwändigere Renovierung (über 300.00 DM) wurde im Jahr 1964 vorgenommen. In diesem Zusammenhang schaffte man auch eine neue Orgel an, da durch den undichten Kirchturm Regenwasser die alte Orgel beschädigt hatte. Eine weitere Renovierung erfolgte 1996/97. In der Zeit von Ostern bis Maria Lichtmess (2. Februar) ist die Kirche in den Abendstunden beleuchtet. Durch ihre Lage auf dem Höhenrücken ist dieses Wahrzeichen Silschedes schon von weitem zu sehen.

Bewohner

 Pfarrer:

1891-1926

Ernst-Ludwig Zimmermann

1926-61

Gustav Schrey

1961-89

Enno Freitag

seit 1989

Dr. Uwe Renfordt