Haus Nr. - (Zeche Trappe)
Die Zeche "Vereinigte Trappe" (1925)

Lage

Gemarkung: Haufe
Adresse 2020: abgebrochen

Beschreibung

Die „Ver. Trappe“ entstand 1842 aus der Vereinigung mehrerer kleinerer Zechen. Ab 1865 wurde neben Kohle auch Kohleneisenstein abgebaut. Zu detaillierten Informationen zur Geschichte der Zeche sei auf die einschlägige Literatur verwiesen. Die Zeche wurde 1925 von der Gewerkschaft „König Ludwig“ aus Recklinghausen übernommen. Die Gewerkschaft legte die Ver. Trappe zum 31. Dezember 1925 still, um das vom Kohlensyndikat erlaubte Förderkontingent für ihre eigene Zeche zu nutzen. 1935 fusionierte sie mit der Gewerkschaft „Ewald“ zur Aktiengesellschaft Ewald-König Ludwig AG, die in der Folge die einzelnen Teile des Zechengeländes verpachtete und 1958 verkaufte.

Die Schachtanlagen und der Lokschuppen wurden nach der Schließung 1925 abgebaut; Förderturm und Schornstein fielen 1931. Das 1900 erbaute Verwaltungsgebäude wurde bis in die 1950-er Jahre als Wohnhaus genutzt; heute ist dort die Hauptverwaltung der Firma Schäfer&Flottmann, die auch das 1840 errichtete Kesselhaus sowie die übrigen Nebenanlagen in ihre Produktionsgebäude integrierte. Der Zechenkonsum entstand erst nach 1905; er ist daher im Weiteren nicht mehr aufgeführt. Daneben gab es noch die Wohnbaracken am Grafenberger Weg, die insbesondere von den Bergleuten bewohnt waren.