Ellinghausen

Ellinghausen (um 1980)

Ellinghausen wird bereits 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Die Namensendung -inghausen ist jedoch sächsischen Ursprungs und deutet somit auf eine Besiedlung schon um 700-900 n. Chr. hin. Im Schatzbuch von 1486 werden 4 Höfe genannt (nach den Vornamen der Bauern): "Loese, Heyner, Johann und Dyrich to Ellinckhusen". Die Steuerschätzung gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges beschreibt drei Höfe:

  • Grote Johanns Sohn Peter zu Ellinckhaußen (Grotejohann, vermutlich der spätere Hof Heiermann),
  • Clar zu Ellinckhaußen (vermutlich der spätere Hof Hasenkamp, da es Heiraten gab zwischen Clarmann und Kalthoff sowie 1871 zwischen Kalthoff und Hasenkamp)
  • Wittib Buschmans (der spätere Hof Hallscheidt; hier lebte noch 1905 August Vogelsang gnt. Buschmann.
Diese drei großen Höfe teilten jahrhundertelang den Ortsteil unter sich auf.

Durch Ellinghausen führte früher ein Kohlentreiberweg: Von der Schlebuscher Straße über den Südhang, am Hof Hasenkamp vorbei zum Höltkeskamp und am Hof Berkenberg entlang nach Berge. Nördlich von Ellinghausen - parallel zur Schwelmer Straße – verlief der der alte Asbecker Leichenweg.

Ellinghausen hat sich seinen ländlichen Charakter bewahrt; auch heute noch werden die Flächen ausschließlich landwirtschaftlich genutzt.

Die folgende Karte ist interaktiv:

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